Andere über uns

 

Der Ort, wo fühlen wohl tut

 

Als Klientin finde ich hier im Nadua Platz und Zeit um über meine Ängste und über meine tiefen Verletzungen zu sprechen, die im Alltag kaum oder nicht gehört oder nicht verstanden werden.
Im Nadua gibt es ein multi-professionelles Team aus speziell ausgebildeten Ärzt/innen, einer Fachärztin und Therapeut/innen, die dir einfühlsam zuhören, dir Wege aus dem scheinbar unvermeidlichen seelischen Dilemma aufzeigen und dich geduldig und ermutigend bei der Umsetzung neuer Lebensideen und -strategien begleiten.
Ich bin froh, dass es Nadua gibt und hoffe, dass hier noch vielen - so wie mir - geholfen wird, wieder ein lebenswertes Leben zu führen.
R. (Klientin, August 2008)

 

 

Bipolar? Wenn man am Nordpol steht, sieht man den Südpol nicht. Und umgekehrt.

Wer immer an den Polen zu Hause ist, weiß nicht wie es ist, am Äquator zu spazieren zu gehen. Nach über zwei Jahrzehnten, in denen mich immer wieder einmal abgrundtiefe Depressionen heimsuchten, die mitunter Krankenhausaufenthalte erforderlich machten, lautete die Diagnose irgendwann "Bipolare Störung", also manisch-depressiv. Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt hätte meine Oma gesagt. Keine Ahnung, ob sie, die Diagnose früher einmal im Raum stand, für mich jedenfalls fiel es auf einmal wie Schuppen von den Augen! Dass meine energiereichen Zeiten, in denen ich höchst leistungsfähig war, etwas mit Krankheit zu tun haben könnten, auf die Idee wäre ich früher nicht gekommen: in einem Jahr schaffte ich es zwischen zahlreichen Projekten zu Beginn mit Schiern Gletscher zu besteigen, um das Jahr mit einem Segeltörn in der Karibik zu beenden, daneben zwei Ausbildungen zu absolvieren, Theater zu spielen, jedes Wochenende woanders zu verbringen, immer unterwegs auf der Suche nach... Der eine oder andere Workshop war auch noch drin!

 

Dem Segeltörn folgte ein "Burnout", um darauf wieder gleich weiterzumachen.
Wahrscheinlich hatte ich auch einfach Glück, denn das Pendel der Depression schlug in Richtung Manie nicht so stark aus, ich häufte keine Schulden an, kaufte nicht leichtfertig Wohnungen und Autos und war, was meine Arbeit betrifft, zuverlässig, wenn auch häufig in prekären Verhältnissen, was aber im Umfeld der Kultur- und Kreativwirtschaft nichts Außergewöhnliches ist. Genau so wenig wie Selbstausbeutung, die dank Neoliberalismus ohnehin als oberste Tugend gilt.
Überhaupt sind wir daran gewöhnt schwarz-weiß, gut-böse, schön-hässlich, also in polaren Begriffen zu denken, die Gesellschaft, oder wer auch immer schreibt vor, was richtig oder falsch zu sein hat. Dabei wäre ein integratives Denken, dass ein SOWOHL ALS AUCH zulässt, einem auf Gemeinwohl ausgerichteten Miteinander wesentlich zuträglicher.
Ich weiß es nicht genau, aber ich denke, dass wohl diese Erkenntnis für mich mit ausschlaggebend war, mich von den Polen weg zu bewegen, um mir die Vielfalt des Dazwischen anzusehen und auch einmal am Äquator spazieren zugehen. Lange hat es gedauert, bis ich das verstanden habe. Keine Ahnung, wie lange das anhalten wird, ob und wann mich vielleicht oder auch nicht wieder eine depressive Verstimmung aufsuchen wird, was sich verändert hat, ist meine Einstellung zur Krankheit: Sie hat den Schrecken verloren, sie ist Teil von mir, das wird sie immer bleiben. So wie es meine Therapeutin schon vor vielen Jahren formulierte, so wie ich es jahrelang rezitierte, ohne es wirklich in mein Leben zu integrieren: "Die Depression ist ein Freund, der Dir sagt, dass etwas in Deinem Leben nicht stimmt!"
U. (Klientin, Januar 2010)

 



Schritt für Schritt mehr Licht

Meine Probleme liegen in den massiven seelischen Verletzungen, die ich in meiner Kindheit erfahren habe.

Aus dem Grund habe ich – auch schon in jungen Jahren- einige (mehr oder weniger gute) Erfahrungen mit Ärzten und Psychotherapeuten gemacht. Es gibt jedoch nur wenige Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, die mit dem Schwerpunkt Trauma und Dissoziation arbeiten. Darum finde ich es toll, das es das Zentrum „Nadua“ gibt, wo ein professionelles Team auch mit diesem Thema arbeitet. Ich hatte wirklich Glück, eine so kompetente Ärztin und Therapeutin gefunden zu haben. Es ist so wichtig, dass man irgendwo hingehen kann, wo man das Gefühl bekommt, da ist jemand da, der auf Dich eingeht, jemand, der einem zuhört, Geduld und Einfühlungsvermögen hat, Verständnis zeigt, jemand dem man vertrauen kann und der mit Dir einen Weg erarbeitet mit schwierigen Situationen besser umzugehen und auch jemanden, der Dich in schwierigen Phasen auffängt.

Es ist auch nicht einfach immer wieder Rückschläge auf diesem Weg zu ertragen, aber wenn da jemand ist, der Dir vermittelt, dass Du nicht versagt hast und nicht aufgeben solls und Dich fordert und fördert weiterzukommen, ist es viel leichter.

Es gab oft Zeiten, in denen es sowohl für mich, als auch meine Therapeutin schwierig war, aber ich bin jetzt an einem Punkt angelangt (nach langer harter Arbeit) an dem es mir möglich wird Schritt für Schritt mehr Licht zu sehen. Ich habe gelernt, dass ich damals nicht verhindern konnte, was geschehen ist, aber ich kann jetzt beeinflussen, wie es in meinem Leben weitergeht.

Darum kann ich nur jeden ermutigen diesen Schritt in eine Therapie zu machen. Ob etwas gelingt erfährst Du nicht indem Du darüber nachdenkst, sondern nur indem Du es ausprobierst!

E. (Klientin, März 2012)

 

 

Auf dem Weg zu mir selbst

Vor nun schon fast 2 Jahren konnte ich mir selbst nicht mehr helfen. Schlafstörungen, Alkoholkonsum, Angstzustände, Versagensängste, selbst auferlegter Leistungsdruck, ständig unter Hochspannung, Anzeichen von Depression und massive Selbstmordgedanken plagten mich. Nichts konnte ich für mich gut genug machen. Immer musste es mehr sein. Immer besser sein als Andere, immer mehr leisten, immer einen Schritt voraussein. Immer gehetzt, nie zur Ruhe kommen. Ruhe heißt doch Stillstand!

Von wahren Kämpfen mit mir und meiner Therapeutin kann ich berichten. Von Lachen bis Weinen, von Angstzuständen über Glücksgefühle, von Depression bis Sonnenschein und von Todunglücklich bis „ich könnte die ganze Welt umarmen“ alles habe ich in den Stunden bei Nadua durchlebt.

Ein langer, schwieriger Weg wurde von mir – mit Hilfe von Fr. Grazer und Fr. Dr. Laure – in Angriff genommen. Ich musste mich einem Ängsten stellen. Konnte das dunkle schlimme Geheimnis meiner Kindheit lüften und durfte endlich darüber reden, ohne Strafen erwarten zu müssen. Ein offenes Ohr fand ich bei Nadua!

Der Weg zu mir Selbst ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Noch immer plagen mich diverse Ängste und das Gefühl ständig zu versagen. Noch bin ich nicht im Reinen mit mir selbst. Noch stehen zu viele offene Baustellen an. Und trotzdem kann ich sagen, dass ich mich hier sehr geborgen fühle. Auch wenn eine Therapiesitzung noch so anstrengend ist, hier wird mir geholfen, hier bin ich Mensch. Hier darf ich, einfach ich sein.

Bei Nadua wurde ich mit offenen Armen aufgenommen. Auch wenn es mir noch so schlecht geht, und ich keinen Sinn mehr in meinen Leben oder meinen Handlungen finden kann, hier ist jemand der mich aufnimmt und auffängt. Mir Sicherheit gibt, mir einfach zuhört und für mich da. Mit dem ich sogar Lachen kann! Ja auch Lachen gehört dazu!!

Und um das Ganze noch abzurunden, wird meine Gesprächstherapie nun auch durch Rolfing ergänzt. Nach einer Stunde bei Fr. Maresch, kommt alles ins fliesen. Jeden Muskel nehme ich bewusst war. Energieströme öffnen sich und ich merke, dass auch mein Körper lebt. Zu meiner neuen Lebenseinstellung und Wahrnehmung kommt nun auch noch ein neues Körpergefühl hinzu.

Ich kann nur sagen, ein ganz großes Dankeschön an die Menschen die Nadua ausmachen. Danke, dass ich noch Lebe. Danke, dass ich wieder einen Sinn im Leben gefunden habe. Danke, für all die Stunden harter Arbeit. Keine davon möchte ich missen! Danke, für die Unterstützung. Danke, dass ich wieder Vertrauen – in mich und andere Menschen – gefunden habe. Ganz einfach Danke, dass ich nun ein reiferer, gelassener, ruhigerer Mensch bin, der auch zugeben kann, dass auch ich Fehler machen darf.

Danke Frau Grazer und Danke Frau Dr. Laure, dass sie immer für mich da sind und mir in jeder Lebenslage weiterhelfen. Sie sind wahre Stützen meines Lebens geworden. Ein Anker, den ich nicht mehr missen möchte. Bitte machen sie so weiter. Ich brauche sie und noch viele andere brauchen sie noch viel mehr.

M. Eine Klientin, auf dem Weg zu sich selbst (Herbst 2012)

 

 

Unbezahlbar - so, wie das Leben selbst

Ich bin seit mehr als 7 Jahren in therapeutischer Begleitung und hatte von Anfang an Glück, da ich die beiden Leiterinnen von NADUA bereits vor der Gründung dieses Zentrums kennenlernen und mit ihnen arbeiten durfte. Da fiel mir die Entscheidung, meinen therapeutischen Weg bei NADUA fortzusetzen, sehr leicht.

NADUA gibt mir Kraft, Mut und Stärke mein Leben so zu leben, wie ich es für mich selbst bestimme. NADUA gibt mir seit Jahren ein Zuhause, das ich aufgrund meiner schwierigen familiären Situation verlorgen glaubte. NADUA gibt mir Sicherheit und Halt - auch an Tagen, an denen die Welt sich unaufhaltsam und manchmal auch unbarmherzig in einer Schnelle weiterbewegt, der ich mich nicht gewachsen fühle. Und - NADUA schenkt mir das Vertrauen in Menschen wieder, von dem ich dachte, es verloren zu haben. Kurz gesagt: NADUA ist ein Ort, an dem das Wohlfühlen (so sagt es ja auch die Übersetzung des Namens) gelebt wird.

Ich kann nur jeder/jedem, die/der eine ernsthafte therapeutische Begleitung anstrebt, empfehlen, bei NADUA Platz zu nehmen. Die Hand, die einen dadurch auf diesem oft so schwierigen Weg begleitet, ist unbezahlbar - so, wie das Leben selbst.

K. (Klientin, September 2013)

 

 

Was ist der Unterschied in der Traumatherapie

Die besten und nützlichsten Erfahrungen, die wir bis jetzt machen durften, waren die Erfahrungen, die wir in der Traumatherapie gemacht haben. Und diese haben sich sehr positiv auf alle anderen Aspekte unseres Lebens ausgewirkt. [...]

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L. (Klientin, Oktober 2013)